Zur Grundtechnik:
Beim Nordic Walking Diagonalschritt bewegen sich die Arme diagonal zu den Beinen abwechselnd nach vorne und hinten am Oberkörper vorbei, wie beim normalem Gehen. Durch den Einsatz der Stöcke werden die Bewegungen ausgeprägter und effektiver. Auch etwas längere Schritte, sowie ein leicht nach vorne geneigter Körper sind Merkmale einer effektiven Nordic Walking Technik.
1. Stockeinsatz: Der Griff kurz mit der Hand gefasst und im Bereich zwischen dem vorderen und hinteren Bein so eingesetzt, dass die Spitze einen guten Halt am Untergrund findet.
2. Zugphase: Sofort nach dem Stockeinsatz löst sich die der Handschluss und der Druck wird über die Handschlaufe fortgesetzt. Der Oberarm wird an den Körper herangezogen.
3. Schubphase: Ca. auf Hüfthöhe beginnt die Schubphase. Die Hand übt weiter Druck über die Handschlaufe nach hinten aus. Der Oberarm zieht am Oberkörper vorbei nach hinten, während der Unterarm gleichzeitig durchstreckt.
4. Abdruckphase: der letzte Abdruck erfolgt mit der Hand über die Handschlaufe und läuft synchron mit dem Fußabdruck des hinteren Beines ab. Jetzt bilden Arm und Stock gemeinsam eine gerade Linie. Kurz danach setzt das vordere Bein in einem leichten Kniewinkel mit der Ferse flach am Boden auf.
5. Vorschwungphase: Nach dem Handschlaufenabdruck berührt der Oberteil des Griffes die Grube zwischen Daumen und Zeigefinger, wodurch der Stock vom Boden abhebt und in Folge der Arm locker nach vorne pendeln kann.
6. Abbremsphase (=Fangen des Stockes): Kurz vor dem Stockeinsatz wird die Hand um den Griff wieder geschlossen und der Stock mit den äußeren Fingern in die optimale Schräglage abgebremst. Die Schräglage des Stockes beim Abbremsen bestimmt den Einstichpunkt der Stockspitze und damit die Länge des nachfolgenden Armschubes. ( = Schrittlänge )






